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Ihre Hilfe kommt an

Armenspeisung

Pater Franklin und seine Mitbrüder haben seit einigen Jahren in der Millionenstadt Kalkutta eine „Armenspeisung“ begonnen. Sie versorgen die Menschen an der absolut unteren Existenzgrenze. Hier leben unzählige Obdachlose, Ausgestoßene, Kranke und Dalits, die sich von Müll ernähren müssen. Es sind kastenlose, die dreckige Arbeit verrichten, Müll sammeln, Kadaver und Exkremente entsorgen – sofern sie dazu noch in der Lage sind. Sie bekommen jetzt einmal am Tag einen Teller Reis mit Soße und Gemüse. Pater Franklin schreibt: „Wir haben schon soviel Not und Elend gesehen, aber dies hat uns tief erschüttert.

Hostels und Schulen

Die Kinder in den Hostels entwickeln sich sehr gut. Durch die regelmäßige und gesunde Ernährung sind sie viel widerstandsfähiger gegen Krankheiten geworden. Die Schulen, Krankenstationen, Hostels und der Anbau von Obst und Gemüse – alles verläuft zur Zeit sehr gut, ebenso unser Ziegenprojekt und die Milchproduktion.

Die Nähschule wird von vielen Frauen, Hindus und Moslems besucht und gibt ihnen Selbstbewußtsein, Erfolg und Anerkennung. Gefördert werden auch unterprivilegierte Frauen, die zum Teil von ihren Familien ausgestoßen wurden, weil die Mitgift zu gering war, sie uneheliche Kinder haben oder verwitwet sind. Sie waren auf sich allein gestellt und ohne jegliche Unterstützung.

Ziegenprojekt

Für die Kinder sind die Ziegen Spielkamerad und Nutztier zugleich. Liebevoll und dankbar tragen sie die Tiere in ihren Armen und genießen dann die Milch der Tiere
Hier eines unserer wichtigsten Projekte – das Ziegenprojekt. Für unsere Familien ist das eine große Zukunftschance. Jede Familie bekommt 2 Ziegen. Die ersten Jungtiere müssen dann an andere Familien weiter-gegeben werden. So breitet sich unsere Hilfe im Schneeballsystem aus.